Wir bitten Sie, diese fünf einfachen Regeln (basierend auf den Empfehlungen des BAG) zu beachten, wenn Sie sich entschliessen, Tavolata-Treffen wieder durchzuführen:
Führen Sie die Tavolata wenn immer möglich im Freien durch.
Halten Sie den Abstand von 1.5 Meter ein. Wenn das nicht möglich ist, verwenden Sie Gesichtsmasken.
Waschen Sie sich regelmässig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife oder benutzen Sie Desinfektionsmittel.
Vermeiden Sie gemeinsam benutzte Gegenstände – sowohl beim Kochen, als auch beim Essen. Vermeiden Sie Buffets.
Stellen Sie sicher, dass eine Nachverfolgung (Contact Tracing) der Personen, die an der Tavolata dabei waren, möglich ist.
Die Jubiläumstagung, die auf den 14. November 2020 geplant war, wird auf den 5. Juni 2021 verschoben. Dann feiern wir gemeinsam mit der Tavolata-Gemeinschaft das 11-jährige Jubiläum.
Einige Tavolata-Mitglieder gelangten mit der Frage an uns, wie sie ihre Treffen unter den gegebenen Umständen durchführen können. Wir verweisen auf die aktuellen Empfehlungen des Bundes und der Kantone sowie auf unsere Schutzempfehlungen.
Danke, dass Sie Ihre Tavolata-Mitglieder in diesen schweren Zeiten unterstützen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!
Herzliche Grüsse
Ihr Tavolata-Team
Lesen Sie Geschichten über Tavolata in Bern, Winterthur und Olten. Erfahren Sie, welche Details eine Tavolata zu einer gelungenen Tavolata machen. Dies und vieles mehr in der neuen Tavolata-Zeitung für gesellige Momente.
Wenn diese Tavolata aus Küchenutensilien bestünde, dann aus einem Schwingbesen («Um Nidel zu schlagen!»), einer Kaffeemaschine («Ohne Kaffee kein Leben!»), etwas, um Teig zu kneten, und einem Handmixer! Rhea Braunwalder, Autorin
2015 will der Leiter des Alterszentrums Haslibrunnen in Langenthal die sozialen Kontakte in den naheliegenden Seniorenwohnungen fördern. Er regt Heidi Lamparter an, eine Tavolata zu gründen. Heidi, Hilda, Res und Gertrud kochen monatlich bei jemandem zu Hause und laden im Turnus andere MieterInnen zum Essen ein. Die Tavolata bringt den Mitgliedern Kochkenntnisse, Gemeinschaft, Freundschaft, Begegnung und Abwechslung im Alltag, Gedankenaustausch und vieles mehr.
Arbeitsteilung, gemeinsames Kochen und Entscheiden sind in der Tavolata das A und O. Ein Highlight war das «Supermenu mit Eglifilets»: Der Fisch stammte von Hildas Sohn, die Fritteuse von Gertrud, der Balkon von Res und die Frittierkunst von Heidi. Der Wunschgast der Tavolata ist Altbundesrat Adolf Ogi (der Stadtpräsident ist natürlich auch eingeladen!).
Die Tavolata in Kürze
Mitglieder: Fünf MieterInnen der Seniorenwohnungen St. Urbanstrasse in Langenthal. Im Turnus werden MieterInnen aus anderen Wohnungen zum Essen eingeladen.
Entstehung: 2015, auf Anregung der Leitung des Alterszentrums, um soziale Kontakte in den Wohnungen zu fördern. Res, Hilda, Heidi und Gertrud und kochen und essen monatlich bei jemandem zu Hause.
Wunschgast: Passend zum Namen der Tavolata: Altbundesrat Adolf Ogi. Der Stadtpräsident ist auch auf der Wunschliste.
Was bringt die Tavolata? Die Möglichkeit, Sachen zu kochen, die man alleine nicht kocht, Freundschaft, Freude, Abwechslung im Alltag, Begegnung, Gemeinschaft und vieles mehr!
Highlight: Supermenu mit Eglifilets, der Fisch von Hildas Sohn, die Fritteuse von Gertrud, der Balkon von Res und die Frittierkunst von Heidi!
Lieblingsrezept
Herbstsalat aus frischen Zutaten vom Markt
***
Coq au vin mit Knöpfli
***
Hausgemachte Berner Bretzeli, Kaffee
Lebendig geht es zu und her, in der passend getauften Tavolata Viva! Vom WEF in Davos zu blinden Orchestern in Ägypten: Schnell springen die Gesprächsthemen vom Swissair-Mafiaort Bülach in die ganze Welt. Rhea Braunwalder, Autorin
Porträt
Es ist Januar 2018 und in der Tavolata Viva stehen die Treffen für das ganze nächste Jahr fest. Von den etwa 15 Teilnehmenden kochen abwechselnd drei Personen. Anmeldungen für die zweiwöchentlich stattfindenden Tavolata werden bis Donnerstag von den Köchinnen entgegengenommen. Pro Tavolata kommen sechs bis acht Personen, mit dem öffentlichen Verkehr oder mit Autos in Fahrgemeinschaften. Die Tavolata bringe Freundschaft, Gedankenaustausch und Unterstützung bei Problemen.
Nach dem Essen können die Teilnehmenden, die Lust haben, zum Spielen bleiben. Doch Achtung, der Sieg wird nicht geschenkt!
Auch ausserhalb der Tavolata treffen sich die Mitglieder, machen Spielnachmittage oder gemeinsame Reisen. Vorlieben und Abneigungen der Mitglieder sind bekannt, werden respektiert und akzeptiert. So verbringt man ungezwungen gemeinsam eine lebhafte Zeit!
In Kürze
Entstehung: Durch ein Inserat im Migros Magazin wurde Ursula 2010 auf das Tavolata-Projekt aufmerksam. Zusammen mit einer langjährigen Kollegin bauten beide aus ihrem Bekanntenkreis und über die Tavolata-Website die Tavolata Viva auf. Bis jetzt sind 15 Mitglieder Teil ihres Netzwerks!
Treffen: Die Tavolata-Treffen finden alle zwei Wochen am Freitag, Samstag oder Sonntag am Mittag statt. Es kommen auf Anmeldung sechs bis acht Personen, falls es mehr werden, wird aus Platzgründen in ein Restaurant ausgewichen (kommt nur selten vor). Nach dem Essen wird jeweils gespielt.
Mitglieder: Die Tavolata richtet sich vor allem an alleinstehende Personen, die gerne mit anderen Zeit verbringen wollen. Gekocht wird abwechselnd von drei Mitgliedern, die sich das Menu frei ausdenken, die Kosten berechnen und Gastgeberinnen der Tavolata sind.
Sprichwort des Tages: Eine Welt ohne Freundschaft ist eine Welt ohne Sonne (vorgetragen von Silvia)
Wortspiel des Tages: Die eierlegende Eierlegende kam an ihr Eierlegende. Ende! (erzählt von Paul)
Witz des Tages: Wird nur auf Anfrage geliefert! (Ansprechperson: Ruth)
Highlights: Nicht exklusive Menus, sondern das Zusammensein ist an dieser Tavolata der Höhepunkt. Es wird munter gewitzt, geneckt, beraten und erzählt. Spezielle Anlässe, wie die 150. Tavolata oder die Weihnachtstavolata mit Wichtelspiel, bleiben in Erinnerung.
Lieblingsrezept
Gemischte Salate
***
Tessiner Braten und Kartoffel-Lauch-Gratin, Wein und Mineralwasser
***
Früchtemix und Cappuccino-Mousse, Kaffee und Baileys
Porträt
Unkompliziert, herzlich und offen für alle – die Tavolata in Herdern besteht seit Oktober 2018 und findet regen Zulauf. Das Ziel dieser Tavolata ist, dass sich die unterschiedlichsten Menschen getrauen, füreinander zu kochen und als Dorfgemeinschaft zusammenzukommen.
Anlässlich einer Informationsveranstaltung im Sommer 2018 entschieden Regula Signer, Zita Siegenthaler und Monika Hess, drei Frauen aus dem Dorf, eine intergenerative Tavolata zu gründen, und packten dieses Projekt tatkräftig und mit viel Resonanz an. Vier Mal hat diese Tavolata inzwischen stattgefunden, meist finden sich zwischen 20 und 25 Personen ein, die das gemeinsame Essen geniessen.
Die Daten werden jeweils vom Kernteam festgelegt und sind bewusst nicht auf einen fixen Wochentag beschränkt, sodass sich die bunte Menschenvielfalt des Dorfes am gemeinsamen Tisch begegnen kann. Publiziert werden diese Daten jeweils im «Dorf-Info», einer Dorfzeitung, die viermal jährlich erscheint. Willkommen sind alle, die Lust und Zeit haben. In Planung ist zudem eine Tavolata, die am Abend stattfinden wird – ein Versuch, um festzustellen, ob das Angebot auch bei auswärts Arbeitenden auf Interesse stösst.
Das Kernteam zeichnet sich durch grosse Flexibilität und Experimentierfreude aus. Lässt sich niemand aus dem Dorf finden, der oder die beim nächsten Mal kochen möchte, so übernimmt dies das Team. Regula Signer vom Kernteam schätzt den lockeren und guten Umgang im Team sehr und ist positiv überrascht, wie gut die Tischrunde angelaufen ist. Sie ist froh, dass sie die Tavolata-Geschäftsstelle im Hintergrund hat, wo sie sich bei Unklarheiten Rat holen kann. Dies entlastet und entspannt.
Als wichtigen Tipp bei der Gründung einer Tischrunde nennt sie: Man muss von Beginn weg Richtlinien haben, die in der Folge angepasst werden dürfen. Dies gibt viel Klarheit und Raum. Gänzlich ohne Richtlinien, einfach mal schauen, wie es läuft, ist schwieriger. So sind zum Beispiel die Preise für die Teilnahme an der Tavolata klar definiert. Als Unkostenbeitrag werden CHF 10.- verlangt. Kinder bezahlen CHF 1.- pro Altersjahr.
Einladung
Eine Einladung mit klar ersichtlichem Rahmen hilft bei der Planung.
Bunt und immer wieder anders: Im Dezember 2018 fand ein Grittibänz-Backen statt zur Freude der Kinder.
Stimmen und Impressionen aus der Tavolata im Baumgarten
«Schön, dass eine solche Gemeinschaft nicht nur privat, sondern auch öffentlich möglich ist. Dies gibt Möglichkeiten, Neues und Anderes kennen zu lernen.»
«Hier ist immer eine fröhliche, ausgelassene Stimmung und jeder begrüsst jeden.»
«Ich koche sehr gerne, daher bin ich im Kernteam mit dabei. Es gefällt mir, neue Leute kennen zu lernen und einfach zusammen zu sein. Zudem ist es etwas Schönes, Menschen zusammenzubringen.»
«Mir gefällt das gemütliche Zusammensitzen und ich komme immer gerne. Es gibt immer jemanden Neues zum Kennenlernen.»
«Wir haben eine schöne Stimmung hier. Das tut gut.»
«Ich bin heute zum ersten Mal in dieser Tavolata und habe gleich gekocht. Ich finde es wahnsinnig toll hier! Seit 20 Jahren wohne ich in diesem Dorf und habe nur auswärts gearbeitet. Jetzt habe ich Zeit und kann die Leute des Dorfes kennen lernen und auch etwas dem Dorf zurückgeben.»
«Wenn es alle so gut haben wie wir hier, dann ist es gut!»
Warum nicht einmal ein Museum «virtuell» besuchen – idealerweise mit Ihren Tavolata-Freundinnen und -Freunden, die Sie jetzt seltener sehen? Das Musée Imaginaire Suisse und Tavolata haben das Tavolata-Museum auf die Beine gestellt.
Auf der Plattform «Musée imaginaire Suisse» tauschen wir wahre und erfundene Geschichten aus, die sich um Kochen und Essen drehen. Sie suchen sich zuerst ein Objekt aus, nehmen dann ein «Selfie» von sich auf und überlegen sich eine persönliche Geschichte zum Objekt. Diese ruckzuck schreiben und online einreichen!
Von Osterkniesocken über Eierschachteln bis zum Picknick in Indonesien: Die Kurzgeschichten lesen sich süffig vom Sofa aus. Danke für Ihre Geschichten! Zur Anleitung…